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Das Prinzip des Umformprozesses von Gussteilen

Feb 16, 2026 Eine Nachricht hinterlassen

Bei Gussteilen (auch Gussteile genannt) wird geschmolzenes Metall unter Schwerkraft oder niedrigem Druck in eine Sandform, eine Metallform oder einen Keramikformhohlraum gegossen, sodass das Metall den Hohlraum durch sein eigenes Gewicht oder niedrigen Druck (typischerweise kleiner oder gleich 0,15 MPa) füllen kann. Am Beispiel des Sandgusses muss zunächst eine Sandform hergestellt werden. Das geschmolzene Metall fließt langsam durch einen Gießbecher in den Hohlraum und die Erstarrungszeit ist relativ lang (von mehreren Minuten bis zu mehreren Stunden). Beim Gießen großer Werkzeugmaschinenbetten muss die Sandform beispielsweise eine Schrumpfung (typischerweise 1,5–2 %) zulassen, um die Erstarrungsschrumpfung des Metalls auszugleichen.

 

Gussteile haben aufgrund ihrer langsamen Erstarrungsgeschwindigkeit eine gröbere Metallstruktur (ASTM-Korngrößenklasse 3–5), eine Oberflächenrauheit von typischerweise Ra 6,3–25 μm und eine Maßgenauigkeit von IT14–IT16. Sie sind jedoch frei von Porositätsfehlern und weisen eine bessere Gleichmäßigkeit der mechanischen Eigenschaften auf. Beispielsweise können Gussteile von Getriebegehäusen für Windkraftanlagen Wandstärken von mehr als 50 mm aufweisen und wechselnden Belastungen standhalten.

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