Metallstanzprozesse können grob in zwei Typen eingeteilt werden: Trennprozesse und Umformprozesse (weiter unterteilt in Biegen, Ziehen und Umformen). Basierend auf der Prägetemperatur gibt es Kaltpräge- und Heißprägeverfahren. Dies hängt von der Festigkeit, Plastizität, Dicke, dem Verformungsgrad und der Anlagenkapazität des Materials ab, wobei auch der anfängliche Wärmebehandlungszustand und die endgültigen Betriebsbedingungen des Materials berücksichtigt werden.
Die entworfenen Metallstanzteile müssen den Nutzungs- und technischen Leistungsanforderungen des Produkts entsprechen und die Montage und Reparatur erleichtern.
Die entworfenen Metallstanzteile müssen die Ausnutzungsrate von Metallmaterialien verbessern, die Vielfalt und Spezifikationen der Materialien reduzieren und den Materialverbrauch minimieren. Wo zulässig, sollten kostengünstige Materialien verwendet werden und die Teile sollten mit minimalem oder keinem Abfall gestanzt werden.
Die entworfenen Metallstanzteile müssen einfache Formen und vernünftige Strukturen haben, um die Gesenkstrukturen zu vereinfachen und die Anzahl der Prozesse zu reduzieren. Das heißt, das gesamte Teil sollte mit möglichst wenigen und einfachsten Stanzverfahren bearbeitet werden, wodurch der Bedarf an anderen Bearbeitungsmethoden verringert wird. Das Design sollte auch Stanzvorgänge erleichtern und eine mechanisierte und automatisierte Produktion ermöglichen, um die Arbeitsproduktivität zu verbessern.
Die entworfenen Metallstanzteile sollten zwar eine normale Verwendung gewährleisten, aber möglichst geringe Maßhaltigkeits- und Oberflächenrauheitsanforderungen aufweisen und die Produktaustauschbarkeit erleichtern, den Ausschuss reduzieren und eine stabile Produktqualität gewährleisten.
Die entworfenen Metallstanzteile sollten die Verarbeitung mit vorhandenen Geräten, Werkzeugen und Prozessen so weit wie möglich erleichtern und dazu beitragen, die Lebensdauer der Stanzwerkzeuge zu verlängern.
